Spreng + Partner Architekten AG

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Neubau Grossaffoltern

Wohnüberbauung Nassacher – Brunnacher

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Neubau Bern

Institutsgebäude vonRoll – Areal

1. Rang

Minergie P ECO

Das grosse Gebäude – es ist rund 100 Meter lang und 80 Meter breit, hat drei Untergeschosse, Erdgeschoss und drei identische Obergeschosse – präsentiert sich von aussen beinahe zierlich und leicht. Es fügt sich harmonisch in das typische Nebeneinander von Bauten unterschiedlichster Epochen ein und übernimmt die Massstäblichkeit des Industrieareals. Für die markante Klinkerfassade wurden 140 000 Steine in einem Brand produziert. Die vier Meter tiefe Auskragung der Obergeschosse bildet im Erdgeschoss auf drei Seiten einen überdeckten Aussenraum.

Der Neubau des Institutsgebäudes stützt sich aufs Konzept des Siegerprojekts des Architekturwettbewerbs aus dem Jahr 2004. Die Umsetzung mit einem Totalunternehmen steht für die gezielte Bündelung der Kräfte mit grösstmöglicher Kosten- und Terminsicherheit.

Das grosse Gebäude – es ist rund 100 Meter lang und 80 Meter breit, hat drei Untergeschosse, Erdgeschoss und drei identische Obergeschosse – präsentiert sich von aussen beinahe zierlich und leicht. Es fügt sich harmonisch in das typische Nebeneinander von Bauten unterschiedlichster Epochen ein und übernimmt die Massstäblichkeit des Industrieareals. Für die markante Klinkerfassade wurden 140 000 Steine in einem Brand produziert. Die vier Meter tiefe Auskragung der Obergeschosse bildet im Erdgeschoss auf drei Seiten einen überdeckten Aussenraum. 

Über 80 Kilometer Büchertablare 

Das Herzstück des Institutsgebäudes, die Bibliothek vonRoll, ist gut geschützt. Im 3. Untergeschoss reihen sich auf 72 Kilometer Büchertablaren erstmals die gesamten Lagerbestände der Universitätsbibliothek in einem zentralen Speicher. Die Freihandbibliothek dehnt sich vom 2. Untergeschoss bis ins Erdgeschoss aus, und Buchrücken an Buchrücken steht auf weiteren 12 Kilometer Tablaren. Obwohl in der Tiefe des Gebäudes eingerichtet, profitieren die ca. 400 Leseplätze und 15 Gruppenräume durch drei imposante Lichthöfe vom Tageslicht. 

Ungewohnt, hoch und hell: die Mensa im 2. Untergeschoss 

Der Standort mag zunächst überraschen. Bekannt ist jedoch nach entsprechenden Nutzungsstudien, dass die durchschnittliche Verweildauer in einer Mensa 17 Minuten beträgt. Durch die innovative Platzierung im 2. Untergeschoss steht in den Geschossen über Terrain wertvolle Fassadenfläche für andere Nutzungen zur Verfügung. Die zweigeschossige Mensa hat ebenfalls Tageslichtbezug und wirkt durch die beträchtliche Raumhöhe luftig. Ausserhalb der Mittagszeit werden die Esstische zu Arbeitsplätzen. 

Beispielhaft: Velohalle, Velostation und Schliessfächer 

Die Velohalle im 1. Untergeschoss schützt bis zu 950 Zweiräder vor Wind und Wetter. Mitarbeitende des Kompetenzzentrums Arbeit der Stadt Bern betreiben die Velostation. Zum angebotenen Service gehören Wartung, Reparatur und Reinigung der Zweiräder. Ausserdem bewirtschaftet das Team der Velostation die ca. 1000 Schliessfächer im Gebäude. 

Verkehrsflächen als Orte der Begegnung 

Die «Vordere Gasse», der rund 100 Meter lange Durchgang im Erdgeschoss des Institutsgebäudes, ist Ost-West-Verbindung und zentrale Drehscheibe mit Cafeteria, Lounge, Info Point, Eltern-Kind-Raum und Buchhandlung. 

Modulare Büro- und Seminarräume 

In den drei quasi identischen Obergeschossen befinden sich alle Schulungs- und Institutsräume. Der Übergang zwischen den Räumlichkeiten der Universität und der Pädagogischen Hochschule ist fliessend. Der Ausbau in Leichtbauweise kann rasch an veränderte Bedürfnisse angepasst werden. Nutzungsflexibilität wird durch konsequent umgesetzte Modularität erreicht. Die ca. 850 Arbeitsplätze sind in nur drei Bürotypen untergebracht und 36 Seminarräume haben mit 32 bis 72 Sitzplätzen alle die gleiche Grundfläche von 90 m2. 

Systemtrennung: wirtschaftlich und flexibel für zukünftige Nutzungen 

Die konsequente Trennung von Primär-, Sekundär- und Tertiärsystem orientiert sich am langfristigen Gebrauchswert und trennt Bauteile nach deren Lebensdauer. Das schafft die Voraussetzungen für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Sichtbar wird die Systemtrennung im Institutsgebäude unter anderem durch die an Wände und Decken offen installierte Gebäudetechnik. Der so jederzeit mögliche Zugang vereinfacht den Unterhalt und senkt Betriebskosten. 

Energiesparend und ökologisch gebaut 

Das Institutsgebäude ist Minergie-P-Eco-zertifiziert und zeichnet sich durch einen geringen Heizwärmebedarf aus. In den Büro-, Seminar- und Besprechungsräumen sind Hybriddeckenmodule montiert, die heizen, kühlen, lüften und den akustischen Komfort sicherstellen, und das raumweise und somit individuell. Die Beleuchtung und die Massnahmen gegen Elektrosmog sind entsprechend den Minergie-Eco-Vorgaben ausgeführt. 

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Neubau Lyss

Überbauung MFH Rossiweg

Städtebauliche Zielsetzung

Der Planungsperimeter am Heilbachrain besticht durch seine idyllische Lage – der ausgeprägte Grünraum, das angrenzende Bauernhaus mit der Pferdekoppel, die Weitsicht auf das Seeland sowie auf die Jurakette prägen den Ort. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, diesen Charakter zu erhalten und die erkannten Qualitäten hervorzuheben. Als Antwort wird eine kompakte und verdichtete Überbauung vorgeschlagen, die zugleich die ländliche und kleinmassstäbliche Wohnform der Umgebung übernimmt. Der im Nordosten angrenzende Grünraum wird im oberen Bereich der Parzelle weitergeführt und fliesst entlang des Heilbachrains bis hinunter zum Bach. Durch das Verbinden der Grünräume entsteht für die Siedlung ein direkter Anschluss zu den Naherholungsgebieten in der Umgebung, welcher den Bewohnern der gesamten Überbauung zur Verfügung stehen.

Konzept

Die in der Umgebung vorhandenen städtebaulichen Strukturen werden aufgenommen und in einem Raster neu organisiert. Ähnlich wie in alten Dorfstrukturen lebt die Kompakte Siedlung durch ihre Gassen, Höfe und Patios. Die alternierende Setzung der Attikas und die folglich sich abwechselnde Geschosszahl, begünstigen ein spannendes Bebauungsvolumen. Die Überbauung passt sich mittels Gebäudeabstufungen an die vorhandene Hanglage an und unterteilt sich in einen Miet- und einen Eigentumsbereich. Alle Wohneinheiten sind mindestens nach Ost/West ausgerichtet und erhalten somit eine optimale Belichtung. Durch die Verschachtelung der Gebäudevolumen ist es möglich allen Wohneinheiten die erwünschte Privatsphäre zu ermöglichen.

Aussenraum

Die Bauparzelle weist hohe landschaftliche Qualitäten, eine historisch bedeutsame Wegführung und der nahe Bachlauf auf. Die Chance dieser Überbauung liegt in der Lage des Grundstückes, das einerseits eine sinnvolle Bebauungsvervollständigung vornimmt, jedoch trotzdem bereits am Siedlungsrand liegt. Der Erhalt der grünen Anhöhe und der Wegführung führt dazu, dass die wichtigen Elemente des Ortes Bestand haben und den Ort weiterhin prägen und alle Wohnungen von diesem Grünelement profitieren können. Die Umgebungsgestaltung sieht vor den Eigentumswohnungen grosszügige private Freiräume zuzuweisen. Auch die Mietwohnungen können trotz der Kompaktheit vor der Bebauung attraktive, private Aussenbereiche aufweisen. Wiesen und Rasenflächen umgeben die Überbauung und Vegetationselemente aus der Landschaft werden in die Siedlung eingeflochten.

Erschliessung

Der Zugang zum Areal erfolgt hauptsächlich vom Rossiweg über den Heilbachrein. Obwohl die Siedlung auch im tieferen Bereich erschlossen wird, ist die Durchfahrt nur für Dienst- und Notfahrzeuge gestattet. Zwischen Wegführung und Bebauung treten kleinere Platzsituationen auf, die auf den Auftakt zum Siedlungsinnere weisen. Dadurch wird eine einfache Orientierung geschaffen. Als senkrecht angelegte Einstiche führen begehbare Wege durch Erschliessungshöfe zu den Wohneinheiten. Die Platzsituationen entlang des Weges und die Weg-Hof Erschliessungen erschaffen eine stimmungsvolle Raumabfolge. Die Zufahrten zu den Einstellhallen sind diskret angeordnet und wirken untergeordnet. Die Besucherparkplätze befinden sich an den beiden Zufahrten des Planungsperimeters.

Materialisierung

Die Siedlung zeichnet sich durch eine einfache Farb -und Materialgebung aus. Die monolithische Hülle aus hellem Klinkerstein fliesst von Aussen durch die Erschliessungskorridore und ebenfalls in die Innenhöfe. Die Holzrahmenfenster bilden einen warmen Kontrast zur Aussenhülle. Die überdeckten Loggien sind als Schachtel ebenfalls in Holz materialisiert. Diese sind aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder ersichtlich und bilden so das wiederkehrende warme Element in der gesamten Siedlung. Die Wohnungen weisen natürliche und zurückhaltende Materialien auf. Der Eichenboden nimmt Referenz an den Fensterrahmen. Wände und Einbauten bestehen aus weissen hellen Oberflächen. Der Bewohner selbst gestaltet hier das Wohnambiente. Auf dem Dach wechseln sich Grünflächen und private Terrassen ab. Die Verschachtelung der Freiräume zieht sich durch die gesamte Überbauung hindurch.

Energie- und Haustechnikkonzept

Grundlage bildet die maximale Ausnutzung der ortgebundenen Ressourcen gemäss Richtplan Energie der Gemeinde Lyss. Für die betroffene Parzelle ist die Nutzung von Erdwärme vorgesehen. Sinnvollerweise wird die erforderliche Wärme für Heizung und Brauchwarmwasser zentral auf dem Areal aufbereitet. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Erdsonden-Wärmepumpe und wird über eine kleine Photovoltaikanlage ergänzt, um einen Teil der elektrischen Energie für die Haustechnik zu kompensieren. Die Erdsonden werden auf dem Areal ausserhalb der Einstellhalle platziert. Die Erschliessung der einzelnen Gebäude erfolgt innerhalb der Einstellhalle. Dieser innovative Lösungsansatz gewährleistet, dass die verschärften Vorschriften MuKEn bezüglich Brauchwarmwasser aus erneuerbaren Energien eingehalten werden und das Gesamtsystem mit einem pragmatischen Technisierungsgrad erfolgt – sogar die Anforderungen an Minergie-P wären damit zu erfüllen. Auch ohne Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung kann mit einer automatisierten Fensterlüftung der Minergie(-P)-Standard erfüllt werden.

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Neubau Bremgarten

Mehrfamilienhäuser Aeschenbrunnmattstrasse 42 / 44

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Neubau Zollikofen

Wohn- und Geschäftshaus mit Tankstelle und Shop

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Neubau Bern

Dienstleistungsgebäude – Klinische Forschung

Ausführungsplanung

2009–2010

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Neubau Biel

Geschäftshaus Cube 116

Wettbewerb 1. Rang

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Neubau Spiegel bei Bern

MFH Bellevue

ARGE mit Frank Geiser

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Neubau Bremgarten

Doppelhäuser Aeschenbrunnmattstrasse 70–80

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Neubau Muri bei Bern

Wohnüberbauung Chirchacher